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Seniorenvorstand legt Arbeitsschwerpunkte fest |
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Dienstag, 24. November 2009 um 18:42 Uhr |
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Knapp Vier Wochen nach seiner Wahl hat der neue Landesseniorenvorstand der GdP in einer ersten Vorstandssitzung die Arbeitsschwerpunkte für seine bis 2013 laufende Amtszeit festgelegt. Im Mittelpunkt der künftigen Seniorenarbeit der GdP stehen die vier Themenfelder Bildung, Bewegung, Beratung und Begegnung. Im Rahmen eines Wochenendseminars sollen die Themenfelder im Februar inhaltlich weiter präzisiert und Ideen zu ihrer Umsetzung erarbeitet werden.
Erste Vorschläge dazu wurden bereits auf der Sitzung des Landesseniorenvorstands diskutiert:
- Zum Bereich Bildung erklärte der neue Landesseniorenvorsitzende Anton Wiemers: „Wer gesund alt werden will, sollte körperliche und geistige Fitness anstreben.“ Der Seniorenvorstand will deshalb prüfen, welche Seminarangebote den älteren GdP-Mitgliedern gemacht werden können, um dem Anspruch auf Bildung gerecht zu werden. Hierbei soll eine enge Zusammenarbeit mit der Bildungsabteilung in der Gudastraße gesucht werden.
- Zudem hat der Landesseniorenvorstand diskutiert, wie der Anspruch auf „Bewegung“ mit dem auf eine altersangemessene Ernährung verknüpft werden kann und wie die GdP-Senioren hierzu einen neuen Impuls setzen können. Gegebenenfalls ist hier an eine Tagung oder einen Kongress zu denken. Hierzu gab es auf der Sitzung selbst aber noch keine konkreten Vorschläge.
- Der Bereich „Beratung“ wird in der GdP bereits durch das Engagement von Bernhard Heckenkemper im Bereich Beihilfe und Vorsorge gut abgedeckt. Bernd Heckenkämper wird zudem in der neu einzurichtenden Arbeitsgruppe „Betreutes Wohnen“ mitarbeiten. Dazu gibt es Ende März 2010 auf Bundesebene eine erste Information und Schulung in Berlin.
- Der Aspekt „Begegnung“ soll in Zukunft bei allen Aktivitäten der GdP-Senioren mit umgesetzt werden. Sich begegnen, sich Zeit nehmen für einander, miteinander arbeiten und auch miteinander feiern sind wichtige Faktoren, um Netzwerke zu bilden. Diese wiederum sind Voraussetzung für eventuelle politische Aktivitäten der Seniorengruppen.
„Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass wir offensiv Kontakt mit der Politik suchen“ betont Anton Wiemers. „Es ist auch für die GdP-Senioren unabdingbar, mit der Politik im Gespräch zu sein. Wir müssen uns in diesem Bereich viel mehr tummeln. Nur dann können wir das Gras wachsen hören, Einfluss nehmen und mitgestalten.“
Aus diesem Grund plant der Seniorenvorstand bereits in Kürze, unter den nicht mehr berufstätigen Mitgliedern der GdP eine Befragung durchzuführen. Dabei geht es um drei Fragenkomplexe:
- Wo drückt der Schuh?
- Welche konkreten Wünsche gibt es bei den älteren Mitgliedern?
- Und drittens: Wer hat welches Hobby?
Die Ergebnisse der Umfrage sollen in die geplante Klausur des Landesseniorenvorstandes Ende Februar einfließen.
Neben der langfristigen Arbeitsplanung hat sich der Landesseniorenvorstand zudem mit der organisationsintern umstrittenen Frage der Zulassung von Gastdelegierten bei Personengruppen-Konferenzen auseinandergesetzt. Auslöser der Diskussion war ein Beschluss des GdP-Bundesvorstandes vom März dieses Jahres, nach dem aus finanziellen Gründen die Teilnahme von Gastdelegierten begrenzt werden soll. Dieser Beschluss hat bereits Auswirkungen auf die Bundesseniorenkonferenz am 19. – 20. April 2010 in Potsdam.
In einer von den GdP-Senioren im Bezirksverband Düsseldorf bereits beschlossenen Resolution heißt es: „Mit großem Befremden haben die Vorsitzenden der Seniorengruppen im BV Düsseldorf den Beschluss des Bundesvorstandes vom 17.-19.03.09 zur Kenntnis genommen, wonach zu Personengruppenkonferenzen keine Gastdelegierten zugelassen werden. Gegen diese Entscheidung protestieren wir in aller Schärfe. Wir sehen darin eine Geringschätzung der Seniorenarbeit für die GdP.“
Dieser Position hat sich auch der Landesseniorenvorstand angeschlossen. „Die GdP-Senioren NRW sind älter als die Aktiven, aber nicht leiser“ erklärte der Landesseniorenvorstand.
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