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Null-Promille-Grenze für Fahranfänger GdP: Ein Schritt in die richtige Richtung |
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Montag, den 18. September 2006 um 14:58 Uhr |
Düsseldorf. „Die Gewerkschaft der Polizei begrüßt das von der Bundesregierung geplante strikte Alkoholverbot für Fahranfänger,“ erklärte heute der Vorsitzende der GdP NRW, Frank Richter.
Düsseldorf. „Die Gewerkschaft der Polizei begrüßt das von der Bundesregierung geplante strikte Alkoholverbot für Fahranfänger,“ erklärte heute der Vorsitzende der GdP NRW, Frank Richter.
„Angesichts der Tatsache, dass jeder dritte Verkehrsunfall mit Toten oder Verletzten von einem alkoholisierten Fahranfänger verursacht wird, stellt ein solches Alkoholverbot einen ersten Schritt dar. Es macht aber wenig Sinn, beim Alkohol zwischen Fahranfängern und erfahrenen Fahrern zu unterscheiden. Besser wäre es, für alle Kfz.-Führer ein Alkoholverbot mit einer Bagatellegrenze von 0,1 Promille einzuführen“, sagte Richter. „Allerdings macht es sich der Gesetzgeber zu einfach, wenn er glaubt, allein durch Schaffung neuer Sanktionen könnte das Alkoholproblem im Straßenverkehr beseitigt werden“, so der GdP-Chef. „Entscheidend für die Wirksamkeit neuer Vorschriften ist, dass auch das Risiko des Entdecktwerdens besteht bzw. erhöht wird. Dies zeigt das Negativbeispiel des Handy-Verbots beim Führen von Kraftfahrzeugen, an das sich – wegen fehlenden Verfolgungsdrucks – kaum jemand hält“.
Der GdP-Vorsitzende weiter: „Aufgrund fehlenden Personals kann die Polizei den Verfolgungsdruck derzeit nicht erhöhen. Dieses Vollzugsdefizit gilt es zu beseitigen, indem mehr Personal eingestellt wird, damit unsere Kolleginnen und Kollegen die Bürgerinnen und Bürger im Straßenverkehr vor alkoholisierten Kraftfahrern schützen können.“
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